In Faulen Zeiten…

… schaffe ich es lediglich hier mal wieder Lieder reinzustellen.

WAAA – Lieder der Woche – Check it out

s.o.

Yokohama Trip

Hey Leute,

In den letzten Tagen habe ich doch tatsächlich interessante Dinge getan! Hier wird es so langsam überall sehr weihnachtlich, aber ich muss sagen, die japanischen Weihnachtsbäume sehen eher aus, als würden Sie einen in andere Welten teleportieren, als dass sie irgendetwas weihnachtliches ausstrahlen haha 🙂 Sie sind einfach nur bund und sehr hell. Davon muss ich hier mal ein Foto posten.

Da wir letzte Woche Campus-Festival hatten, hatten wir eine Woche Unifrei. Die erste berichtenswerte Unternehmung, die ich in der Zeit gestartet habe, war ein Trip nach Yokohama. Meine supersüße japanische Language-Partnerin, hat mich dorthin eingeladen. Wir sind mir ihrer Freundin und deren Language-Partnerin gefahren. Ich habe sehr viel japanisch gesprochen, was mich stolz gemacht hat ^^

Wir sind angekommen im Yokohama Hafen und sind dann auf den Landmark Tower hoch gefahren, der wohl das größte Gebäude Japans sein soll. Von dort aus hatte man ein Super-Blick auf Yokohama. Da klares Wetter war, konnte man sogar den Fuji-San entdecken 🙂 Danach haben wir wahnsinnig viel zum Mittag gegessen und sind dann noch in dem Yokohama Einkaufszentrum Purikura-Fotos machen gegangen. Wer nicht weiß, was Purikura ist, hier bitte, ein wunderschönes Beispiel:

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No comment haha *g*

Ich kann dieser japanischen Tätigkeit nicht viel abgewinnen aber zum Spaß und aus Solidarität habe ich natürlich mitgemacht. Abends sind wir dann noch ein bisschen rumgegangen (Yokohama sieht bei Nacht einfach klasse aus), haben uns das angeblich größte Riesenrad der Welt angeschaut, das am Yokohama Hafen steht, und dann nach Hause.

Die Fotos könnt ihr euch hier anschauen 🙂

Fortsetzung folgt…

Ellie

It’s alive!!!!

Hallo Leute!

Endlich finde ich wieder Zeit zum Eintragen! Ich bin zwar müde, aber was solls also achtet nicht auf Rechtschreibefehler und so was お願いします!

Wo fange ich an?

Der Sprachkurs: Mein Sprachkurs an der Keio ist ziemlich streng, aber das war zu erwarten und ist wohl auch gut so. Die Lehrerinnen (irgendwie geben hier nur Frauen Sprachunterricht, warum – keine Ahnung) sind streng, aber trotzdem liebenswürdig ^_^ Zudem hat man ständig Tests. Ich habe also jeden Tag viel zu tun, aber ich nehme mir genug Zeit für all den anderen Stuff.

Übrigens bin ich einem Kyudo-Zirkel beigetreten. Kyudo ist japanisches Bogenschießen. Heute habe ich mir die traditionelle Kleidung und Pfeile gekauft und das ist fast so cool wie mein Bass. Ich hatte heute auch Kyudo-„Training“, aber ich darf noch nicht mit Pfeil und Bogen schießen, weil es zu gefährlich ist haha. Vor allem ich alter Tollpatsch schieße bestimmt erstmal voll in die falsche Richtung *g*

Außerdem war hier wie ja überall gestern Halloween. Leider konnte ich nicht feiern, weil ich Donnerstag schon bis spät aus war und Samstag habe ich früh Unterricht. Der Donnerstag war ziemlich ausgiebig, also war das OK – ich habe seelig geschlafen, während alle anderen einen dieser Feiertage gefeiert haben, die man sozusagen feiern „muss“. Das alleine ist für mich schon Grund genug ihn nicht zu feiern, denn manchmal bin auch ich ein bisschen anti *g*

Sonst bin ich auch in einem Musik-Zirkel und habe nächsten Monat einen Auftritt, wir werden Nickelback spielen. Da werden bestimmt von mir Fotos geschossen, die ich hier reinstellen werde – es sei denn die ganzen Nudeln und der Reis, den ich konsumiere, lassen mich selbst wie einen Reisball aussehen. Also wenn ich keine Fotos von dem Auftritt reinstelle, ihr wisst warum.

Morgen spielt übrigens das Keio Baseball Team gegen die Waseda (die „Konkurrenten“-Uni), das ist hier wohl ein ziemlicher Deal. Das zusammen mit meinen Hausaufgaben wird morgen meinen Tag ausfüllen. 🙂

So das wars jetzt fürs erste, ich hoffe, das reicht als Lebenszeichen!

Love,

Ellie

Geschützt: Ellies Flirtversuche (ein „voller Erfolg“ haha)

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Life of a Gaijin…

Hallo Leute!

Wie ihr wisst, wird man als Ausländer in Japan gerne als Gaijin (japanische Bezeichnung für Ausländer) behandelt… Entweder ganz besonders nett oder auch einfach gekünstelt nett oder man schüttelt einfach den Kopf über den unwissenden Gaijin, der die japanische Kultur oder Sprache einfach nicht versteht. ODER man wird einfach ein bisschen mehr angestarrt als sonst.

Letzte Woche habe ich mich z.B. über eine Verkäuferin in einem Einkaufshaus aufgeregt, die mich gegenüber ihrer Kollegin als „Gaijin“ bezeichnete, weil ich ein Wort nicht verstanden habe; wohl in dem Glauben ich verstünde dieses etwas herablassende Wort nicht. In Gedanken betitelte ich sie mit einem netten deutschen Wort, das sie wohl wirklich nicht verstanden hätte. Nur in Gedanken aber, denn ich bin ja eine nette Person.

Aber das ist noch nicht alles. Wie die meisten wissen, gehe ich gerne ins Fitnessstudio. Ich wollte mich in Tokyo auch für ein Fitnessstudio anmelden und suchte mir das billigste in der Nähe aus (immer noch genauso teuer wie die Fitness-Company in Düsseldorf, die mich schon tief in die Tasche greifen ließ). Ich meldete mich also für einen Probetag an. Ein Japaner nahm an der Theke meine Daten auf und zeigte mir die Umkleidekabine. Als ich, äußerst glücklich über die Tatsache, dass ich endlich meinen wohlverdienten Workout kriege, in die Umkleide stapfte, lief er mir noch hinterher, ich solle doch warten. Während ich ungeduldig auf den Beginn meines Workouts hoffte, erzählte er mir etwas stotternd, er kenne ein französisches Paar, das heute ins Kino wolle. Da er unglaublich gerne europäische Frauen kennenlernen wolle, solle ich mir doch überlegen, mit ihm ins Kino mitzukommen. *waaaaaaaah* Mir wurde ganz ungut zumute und ich dachte nur „Dieser Mann hat gerade meinen Fitness-Abend zerstört“. Er sah nicht sonderlich gut aus, sonst hätte ich mich nicht beschwert. Ich lehnte höflich ab und war erstmal sauer.

Ich ging in den Fitnessraum, der leider etwas dunkel war und die Geräte sahen auch etwas alt und rostig aus. Glücklicherweise stand dort eine nette Trainerin, die mir vieles erklärte und wirklich total lieb und niedlich war. Ich dachte, vielleicht ist es hier doch nicht so schlimm. Ich ging also aufs Laufband, von dem aus man aus dem ersten Stock direkt auf die Straße schauen konnte. Nach einer Weile lief draußen ein Japaner vorbei, der stehen blieb und mich kurz anstarrte (ich war die einzige in der Ecke auf dem Laufband). Dann zückt der Herr doch tatsächlich seinen Fotoapparat und macht mit einem grellen Blitz (es war schon dunkel draußen) ein Bild von mir. Ich war total geblendet! Dann ist er weggegangen wie nichts. Eigentlich schade, dass ich nichts erwidern konnte, denn ich hätte das Bild gerne zugemailt bekommen – dann hätte ich euch es hier präsentiert. Sicher ein wahrer Schnappschuss 🙂

Tja, dann besuchte ich noch einen Kurs, der Trainer allerdings verbrachte mehr Zeit, sich selbst im Spiegel zu betrachten, als irgendetwas anderes zu tun. Also verließ ich das Fitnessstudio traurig, enttäuscht, devistated und schockiert über die Tatsache, dass irgendein Japaner jetzt mein Foto hat.

Versteht mich nicht falsch, es ist nicht immer so – meistens sind die Leute hier total nett, aber es gibt einfach diese Momente, wo man sich wie auf dem Servierteller und auch ein bisschen blöd vorkommt.

Aber, Ente gut, alles gut, denn: Gestern habe ich mich in einem neueren Fitnessstudio eingeschrieben und es ist zwar etwas teurer, aber wisst ihr was: Die Leute sind freundlich, es ist hell, man ist Gaijins gewohnt und hier kommt das beste: Ich wurde von einem wahnsinnig gutaussehenden Japaner eingechekt. Love it, gehe gleich heute hin und trainiere, hoffentlich endlich glücklich und zufrieden 🙂

Also Jungs und Mädels, wenn ihr euch in Japan in ein Fitnessstudio eincheckt, erinnert euch an meine Worte – es ist ein Erlebnis.

Love und Peace,

*Ellie*

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